Solidarisierung mit der LGBTIQ*-Gemeinschaft in Polen

Mit der Kampagne „Ich unterstütze Liebe“ ruft das Onlineportal WeMove.EU aktuell alle LGBT+ Personen in Polen und alle ihre Verbündeten, die lokalen Politiker*innen in den sogenannten „LGBT-freien Zonen“ in Polen und die Bevölkerung in Polen zu einer Soli-Erklärung auf.

Alle Menschen sind gleich. Alle Menschen haben das Recht auf Sicherheit und Liebe.

Ich bin solidarisch mit der LGBT-Gemeinschaft in Polen, die seit über einem Jahr attackiert wird und täglich verbalen und körperlichen Angriffen ausgesetzt ist. Ich teile unsere gemeinsame Botschaft: Du bist nicht allein und wir unterstützen dich – „In Polen und in Europa sind alle zu Hause!“

Text der Soli-Erklärung (Quelle: https://act.wemove.eu/campaigns/lieben-wen-wir-wollen)

Bereits über 41.000 Personen haben diese Petetion unterzeichnet. Anlass dafür ist unter anderem die bevorstehende Parlamentswahle am 13. Oktober werden. In deren Vorfeld haben Politiker*innen und Medien Hass gegen LGBTIQ*-Personen aufgeheizt, mit dem Ziel, so mehr Stimmen zu bekommen.

Dass diese Unterstützung bitter nötig ist, wurde fünf Neubrandenburger*innen zuletzt Mitte September deutlich. Gemeinsam mit anderen queeren Vereinen aus Mecklenburg-Vorpommern nahmen sie am CSD in Stettin teil. Zwar liegt die 410.000-Einwohner*innen-Stadt nur etwa 100 Kilometer östlich von Neubrandenburg. Doch die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Polen wirkt sich extrem auf die Lebenssituation der queeren Bevölkerung aus. So waren etwa 2.000 Polizist*innen nötig, um den CSD mit seinen etwa 6.000 Teilnehmenden zu schützen – für deutsche Verhältnisse kaum vorstellbar.

Klicke auf den folgenden Link, um mehr über die Kampagne zu erfahren: https://act.wemove.eu/campaigns/lieben-wen-wir-wollen.