Pinker Pudel geht an Thjnk und Antoni

Die Protestorganisation Pinkstinks verleiht im dritten Jahr den Pinken Pudel, den Positivpreis für Werbung gegen Sexismus. Die Agentur Antoni Garage gewinnt den Jurypreis für ihren Werbefilm „Bertha Benz: Die Reise, die alles veränderte“ für Mercedes Benz. Die Agentur Thjnk gewinnt den online beworbenen Publikumspreis für einen Spot über die deutsche Fussballnationalmannschaft der Frauen für die Commerzbank.

Der Preis „Pinker Pudel“ wurde von Pinkstinks 2018 ins Leben gerufen und vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt, um Werbung zu prämieren, die mit veralteten Geschlechterrollen bricht. Die Jury um Kreativdirektorin Nina Puri, Scholz & Friends-Geschäftsführer Roland Bös und Loved-Geschäftsführerin Sabine Cole freut sich über zwei kreativ beeindruckende Arbeiten, die moderne Geschlechterrollen feiern und gratuliert den Agenturen herzlich.

Nach zwei Jahren in Eigenregie sind der Preis und seine Verleihung zum Maskottchen der Hamburger Werbeszene geworden. Gewinner-Agenturen wie Heimat, Überground oder Vice Media freuten sich bisher über die progressive, kleine, pinke Trophäe. Die Verleihungen fanden bisher, unterstützt von der Behörde für Kultur und Medien der Hansestadt Hamburg, in loungiger Atmosphäre und mit musikalisch anspruchsvollem Programm im Hamburger Schanzenviertel statt. Dieses Jahr sollte der Sprung auf die große Bühne gelingen: Die Marketingmesse Online Marketing Rockstars hatte einen Ehrenplatz angeboten. Den hofft Pinkstinks nun 2021 einzunehmen: Das Thema Sexismus in der Werbung wird bis dahin nicht gegessen sein, Corona-bedingte Absagen von Großevents hoffentlich schon.

Die Verleihung organisierte Pinkstinks in einem Online-Video mit Moderator Tarik Tesfu: In diesem 7-Minüter erfährt man genau, warum es einen Preis gegen sexistische Werbung braucht und mehr über die prämierten Agenturen.

Komiker Moritz Neumeier hatte im Vorfeld zum Pudel das Online-Voting beworben, indem er erklärt, warum sexistische Werbung in die Vergangenheit gehört.

Text: Pinkstinks Germany e.V.

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