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Lesung mit Jörn van Hall

18. April @ 19:00 - 21:00

Kostenlos

Jörn van Hall lebt als Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer in Neustrelitz und Berlin. Sein Prosa-Debüt (Quintus-Verlag, 2022) erzählt die Geschichte der an Demenz erkrankten Opernsängerin Helene und des aus seiner iranischen Heimat geflüchteten Mourad.
Das gelingt ihm „mit großer Sprachkraft und Stilsicherheit und vor allem ohne Klischees“, hob die Jury des Annalise-Wagner-Preises hervor. Sensibel und subtil rege diese Erzählung an zum Nachdenken über vielschichtige zeitgeschichtliche Themen wie „Flucht, Vertreibung, Verstrickung, Teilung, Revolution, Abwanderung, Homophobie, familiäre Autoritäten, drohende Hinrichtung“. Kerstin Hensel betonte in ihrer Laudatio: „Auf wenigen Seiten erfahren wir vieles, was zwar nicht unbekannt ist, dass wir jedoch SO noch nicht gehört haben.“
Susanne Schulz vom Kuratorium der Annalise-Wagner-Stiftung wird die Lesung moderieren. Farid Aghaei und Shervin Ghahremani begleiten musikalisch durch den Abend.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Veranstaltungsort

Regionalbibliothek Neubrandenburg
Marktplatz 1
Neubrandenburg, 17033 Deutschland

Veranstalter

Annalise-Wagner-Stiftung
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