Noch ein Tag bis zum CSD

Mit dem Hissen der Regenbogenflagge durch Oberbürgermeister Silvio Witt am Neubrandenburger Bahnhof (Foto) wurde am vergangenen Samstag die CSD-Woche eröffnet. Seitdem fanden in Neubrandenburg und Neustrelitz Andacht, Radiosendungen, Diskussionsrunden, Gedenkveranstaltung und ein Filmabend statt. Der Höhepunkt der CSD-Woche wird die Demonstration anlässlich des Christopher Street Days am 14. August sein.

Um 13 Uhr beginnt die Demo auf dem Neubrandenburger Marktplatz mit Grußworten der Schirmherr*innen Silvio Witt und Anastasia Biefang sowie der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, Stefanie Drese (SPD). Daneben werden auch Marcel Spittel vom Vereine queerNB sowie Andreas Witolla vom Verein SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V. aus Neubrandenburgs Partnerstadt Flensburg – gewissermaßen der Schwesterverein von queerNB – Reden halten.

Unter dem Motto „FARBE BEKENNEN im Land der tausend Seen“ geht es dann auf eine etwa fünf Kilometer lange Strecke durch das Katharienenviertel, die Südstadt und den Kulturpark zurück auf den Marktplatz. Für die Reden auf der Zwischenkundgebung haben sich Landtagspräsidentin Birgit Hesse (SPD), Christian Arnold vom Verein Queer Strelitz sowie Vertreter*innen der Parteien SPD, DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP und Die Humanisten angekündigt. Daran schließt sich ein weiterer etwa zwei Kilometer langer Demonstrationszug durch das Katharinenviertel an, bevor die Demo auf dem Marktplatz endet.

Mit dem CSD wollen die LSBTIQ*-Aktivist*innen aus der Mecklenburgischen Seenplatte auf die Interessen sexueller und geschlechtlicher Minderheiten aufmerksam machen. Insbesondere geht es in diesem Jahr um drei Forderungen:

  • Queere Sichtbarkeit unterstützen. Regenbogenflaggen an Gebäuden von öffentlichen Einrichtungen hissen!
  • Grundfinanzierung eines queeren Zentrums in Neubrandenburg. Anlaufstelle für LGBTIQ* und Interessierte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte schaffen!
  • Benennung je einer*s LGBTIQ*- Beauftragten in den Stadtverwaltungen von Neubrandenburg und Neustrelitz. Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und LGBTIQ* Communitys stärken!

Während der Demo sind die geltenden Abstandsregeln zu beachten. Von Seiten der Behörden wurde das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen nicht vorgeschrieben. Jedoch empfehlen die Veranstalter das Tragen von Masken.

Mit der Demo endet die CSD-Woche noch nicht. So läuft am Mittwoch um 20 Uhr noch der Film „Mario“ im Neubrandenburger Latücht und Anna-Friederike C. Pöschel lädt am Donnerstag in ihr Atelier im Kunstraum Neubrandenburg in der RWN Halle 14 ein. Dort können Interessierte an der Gestaltung eines Kunstobjekts zur Vielfalt mitwirken.

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